Telefonieren und Surfen im Internet verbilligt sich in der Schweiz. Sowohl Festnetz als auch Mobilnetz geht mit den Preisen nach unten.
Am meisten profitierten Vieltelefonierer. Telefonierer mit "grossem Nutzungsbedarf" zahlten 7,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr, wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mitteilte.
Grund für den Rückgang im Mobilnetz sind laut Schweizer Sonntagszeitung sind die günstigeren Tarife für Anrufe auf andere Mobilfunkgeräte. Dagegen bewegten sich die Preise für Anrufe auf das Festnetz sowie SMS und MMS praktisch nicht.
Auch das Telefonieren über das Festnetz wurde letztes Jahr billiger. Es verbilligte sich im Schnitt um 2,7 Prozent. Auch hier gaben vor allem die Preise für Gespräche auf Mobilfunkgeräten nach. Anrufe auf das Festnetz und ins Ausland blieben dagegen gleich teuer.
Über sinkende Tarife dürfen sich auch die Internetnutzer freuen. Die Preise für Breitbandinternet gingen für Kunden mit "mittlerem Nutzungsbedarf" um 3,8 Prozent zurück. Sehr erfreulich ausserdem, dass die Übertragungsraten stark gestiegen sind: Die Geschwindigkeit des Datenflusses stieg innert einem Jahr um 42 Prozent an!
Größter Anbieter in der Schweiz ist die Swisscom. Der Schweizer Telekom-Konzern hat im Jahr 2008 mehr umgesetzt, unter dem Strich jedoch weniger verdient. Der Umsatz stieg um 10 Prozent auf 12,2 Mrd. Franken, der Reingewinn sank um 15,5 Prozent auf 1,751 Mrd. Franken.


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